
Die schlechten Wetterverhältnisse haben sich auch bei den beiden Endläufen zur Jugend-Deutschen-Meisterschaft durchgezogen. Sehr starke Windböen und Dauerregen haben es mit den Fahrern nicht gut gemeint, aber die Verhältnisse samstags waren besser als am Wochenende zuvor in Frickenhausen. So konnte Ergebnisse erfahren werden, die den Leistungsstand widerspiegelten und nichts mit Zufall zu tun hatten.
Sonntags wurde der Start erst um 2 Stunden verschoben und schlussendlich wurde das gesamte Rennen abgesagt, da die Gefahr durch die Windböen nicht einzuschätzen war.
Somit besteht die JDM 2026 nur aus 3 Läufen. In den Top 6 der Deutschen Jugend Meisterschaft finden sich 4 bayerische Fahrer. Tobias Janitschke, Joscha Unser, Nino Stadler und Ferdinand Einmayr zeigten die Bayerische Dominanz in der höchsten Klasse. Die Plätze 1 und 2 belegten Lennox Schlosser und Oscar Wünsch. Im deutschen Jugend Trial Cup reihten sich Lorenz Frombeck, Luca Uhlig, Lenny Piegler und Benedikt Rieger im vorderen Mittelfeld ein. Als einzige Dame der Klasse nahm Magdalena Hubner an allen Läufen teil und zeigte ihre Durchhaltekraft. Magdalena ist somit die beste Jugendliche Deutsche Trialfahrerin.
Krankheitsbedingt konnte leider Leon Hager und Clara Petz nicht an dem Endlauf teilnehmen. Schade, denn Leon hätte mit seinem dritten Platz in Frickenhausen gute Chancen auf einen vorderen Platz in der Gesamtwertung gehabt.
Nun steht kommendes Wochenende noch der Endlauf zum Trial-Alpenpokal in Sulzberg aus, bei dem unsere südbayerischen nochmal um wertvolle Punkte kämpfen.
Text & Bild: Kathrin Schulz

Sowas hat die Jugend-Deutsche-Trial-Meisterschafts-Geschichte noch nie erlebt! Wenn die Hälfte des Fahrerfeldes mit voller Punktezahl im Ziel ankommt und jeder zustande gebrachte 3er in einer Sektion über den Sieg entscheidet, hat das wenig mit einem Konkurrenzvergleich und Trial fahren zu tun.
Doch so geschehen in Frickenhausen bei den ersten beiden Läufen zur Deutschen Jugend Trial Meisterschaft. Zudem wurde dort samstags die ADAC Bundesendlauf ausgetragen. Durch den anhaltenden Regen die Tage zuvor und dem Dauerregen an Samstag und Sonntag gelang es den Fahrern kaum zu den Sektionen zu gelangen, geschweige denn in diesen die Füsse auf den Rasten zu lassen.
Unsere Kaderfahrer und Kaderfahrerinnen stellten sich den Bedingungen und kämpften sich durch. Keiner der BMV-Fahrer hat aufgegeben und alle haben durchgezogen. Doch die Ergebnisse sind kaum aussagekräftig. Leon Hager konnte 7 der 21 Sektionen in Klasse 4 mit weniger Punkten als 5 beenden und war somit Tages Dritter von 36 Startern. Platz 3 konnte auch Tobias Janitschke in Klasse 2 einfahren gefolgt von Joscha Unser mit Platz 4. Den beiden gelang es mehrere Sektionen mit 0 Punkten zu durchfahren.
Beim Bundesendlauf holten die Fahrer Tobias Janitschke, Niklas Seifert, Andreas Wegner und Timo Kapfer für die Mannschaft Südbayern 1 die begehrten Siegerkränze in der Mannschaftswertung nach Hause.
Nun heißt es Mensch und Maschine fit und sauber für die beiden Endläufe kommendes Wochenende in Hammelbach zu machen.
Text: Kathrin Schulz





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